Sonntag, 30. Juni 2019

Come to the caramell side.. We have coffee!

Hallo Abenteurer, 

... die Reise geht weiter.

Wer mich kennt, weiß, dass ich Karamell Macchiatos wie Wasser trinken könnte! Als ich dann also die Karamell Kuvertüre von Callebaut gefunden habe, wusste ich sofort was damit zu tun ist: Ich habe mir eine Handvoll Kaffeebohnen geschnappt, gemahlen und in Karamell-Ganache geschmissen :P Diese Ganache habe ich für Pralinen benutzt, doch hatte ich keine Zeit alles zu verarbeiten. Somit habe ich die restliche Ganache eingefroren, nun wieder aufgetaut und überlegt, was ich daraus machen könnte... Für Pralinen ist es leider zu heiß, aber Schokomousse geht immer! Somit präsentiere ich heute..*Trommelwirbel* eine Kaffee-Karamell-Mousse-Torte! 
OMNOMNOM!

 Und weil du ja sicher keine Ganache-Reste hast, hier das "normale" Rezept:

  • In der letzten Folge von Ina & Cake haben wir einen dunklen Wiener Boden gemacht ;D

  • Tränke:
    • 50ml Kaffee
    • 50g Zucker
Kurz aufkochen, damit sich der Zucker löst.


  • Buttercreme 
Wenn du die Torte nicht einstreichen möchtest, kannst du die Buttercreme auch weglassen. 

Wenn du allerdings nur keine Buttercreme magst, kannst du auch etwas von der Mousse übrig lassen und die Torte damit einsteichen. Sie wird allerdings nicht so glatt wie mit Buttercreme.
    • 4 Eier
    • 200g Zucker
    • Gewürze: Prise Salz, Vanille
    • 400g Butter
    • 80g Zartbitter Kuvertüre
Du schlägst das Ei mit dem Zucker und den Gewürzen auf. Nach ca. 10-15 Minuten, wenn es ordentlich aufgeschlagen ist, kannst du die weiche Butter in Stückchen eingeben. Nun kannst du die Kuvertüre in der Mikrowelle schmelzen (max. 30 Sekunden, dann umrühren und nochmal rein).Wenn alles gut aufgeschlagen ist, kannst du die geschmolzene Kuvertüre dazu geben und nochmal kurz aufschlagen. Fülle die Buttercreme in einen Spritzbeutel und schneide vorne ein Loch in der Größe deines Ringfingers auf.
  • Schokomousse:
    • 350ml Sahne
    • 2 Eier
    • 50g Zucker
    • Gewürze: Prise Salz und Vanille
    • 200g Karamell-Kuvertüre
    • 30g gemahlene Kaffeebohnen
    • 4 Blätter Gelatine
=> ca. 730g (die Hälfte ist dementsprechend= 365g)

Zuerst schlägst du die Sahne steif. Ich habe sie in meiner Küchenmaschine steif geschlagen und in einer normalen Schüssel wieder in den Kühlschrank gestellt. Anschließend schlägst du das Ei mit dem Zucker und den Gewürzen auf. Ich habe meine Schüssel dazu nach der Sahne nicht sauber gemacht. Ich bin faul und die Reste der Sahne tun dem Ei nichts :P 

Während das Ei aufschlägt, kannst du schon mal die Gelatine in kaltem Wasser einweichen und die Kuvertüre in der Mikrowelle schmelzen. Stell die Kuvertüre in der Mikrowelle immer nur auf 30 Sekunden ein und rühre dann um, sonst kann es passieren, dass sie dir anbrennt!


Nun kannst du auch noch deinen Boden in 3 Böden schneiden und den Untersten in deinen Tortenring legen. Die Tränke tupfst du am besten mit einem Pinsel auf den Boden. Aus der Buttercreme spritzt du ca. 2 cm hoch am Tortenring entlang.


Nach 10-15 Minuten sollte das Ei ordentlich aufgeschlagen sein.


Nun kannst du in der Maschine die geschmolzene Kuvertüre einlaufen lassen.


Die Gelatine gibst du mit einer kleinen Menge der Sahne für ca. 30 Sekunden in die Mikrowelle. Die Sahne sollte anschließend lauwarm sein und die Gelatine muss sich vollständig auflösen. Nun kannst du das genau so einlaufen lassen wie die Kuvertüre. Wenn sich alles gut vermengt hat, kannst du die Maschine ausstellen und den Kessel rausnehmen, um die Sahne unterzuheben. Ich gebe immer erst ca. 1/3 der Sahne hinzu und hebe das kurz unter, bevor ich den Rest der Sahne dazu gebe. Da mein Fond (die Ei-Masse) recht flüssig ist, gehe ich am Schluss noch mit dem Schneebesen rein, um alle Sahne-Nester auf zu lösen.


Torte Assemble!

Nun kannst du die Hälfte der Mousse auf den Boden geben. Aber pass auf, dass dein Buttercreme-Rand höher als die Mousse ist.
Jetzt der nächste Boden drauf, tränken, Buttercreme-Rand und andere Hälfte der Mousse drauf.
Nun kommt der letzte Boden drauf, der wird auch getränkt und ab in den Kühlschrank mit der karamelligen Wachmacher!


Du solltest die Torte mindestens 4 Stunden, aber am besten noch über Nacht kalt stellen.


  • Crispy Boden
    • 120g Zartbitter Kuvertüre
    • 150g Karamell Keks Aufstrich in Crunchy
    • 20g Kakaobutter
Hierfür kannst du alles in eine Schüssel geben und in der Mikrowelle erhitzen, auch hier wieder vorsichtig in 30 Sekunden Schritten. Achte darauf, dass sich die Kakaobutter aufgelöst hat, sie hat den höchsten Schmelzpunkt. Die Masse kann ruhig gut lauwarm sein. Dann rührst du alles gut zusammen und gibst es auf ein Backpapier, legst ein zweites oben drauf und rollst die Masse schön dünn aus. Natürlich kannst du es so dünn oder dick machen, wie du möchtest, aber am stabilsten und einfachsten zu schneiden ist eine Dicke von ca. 1-2 mm. Lege das Backpapier dann auf eine glatte Unterlage und stelle die Masse kalt.

  • Ganache für den Drip
    • 200g Zartbitter Kuvertüre 
    • 100g Sahne
Du kochst die Sahne auf und gibst sie über die Kuvertüre. Nach ca. 5 Minuten kannst du es gut durchrühren, bis es eine homogene Masse ist. Stelle es zur Seite und lass es etwas abkühlen, bis deine Torte bereit für ihren Drip ist.


Bevor du deine Torte rausholst, kannst du dann den festgewordenen Crispy Boden raus holen und auf deine Tortenring Größe zu Recht schneiden. Nun kannst du deine Torte auf den Boden stellen und den Ring entfernen. Mit der restlichen Buttercreme kannst du dann deine Torte einstreichen. Die Drip-Ganache sollte recht dickflüssig sein, damit sich richtig schöne Nasen bilden :D


Sollten die Nasen doch nicht so weit runter laufen, wie du es gerne hättest, kannst du die Torte leicht anheben und auf die Arbeitsplatte klopfen. Wenn du den Rand hast, gibst du noch was von der Ganache auf die Mitte und verstreichst es mit einer Palette bis du alles bedeckt hast.

Noch ausgarnieren und TADAA!!!
ausgarniert mit Himbeeren vergoldetem Krokant und Schokoplättchen


Guck dir diesen karamelligen Koffein-Traum an! 

Achievement unlocked: Kalorienbombe herstellen!

Doch schon wieder ein recht langer Post geworden, aber es hat sich gelohnt oder? Dieser Kaffee-Crunch und mit dem Crispy Boden noch dazu ist einfach nur eine Gaumenfreude!


Und das wars für heute. Mousse kann man aus so ziemlich jeder Ganache machen, daher bietet es sich immer gut zur Resteverwertung an :)

Bis zum nächsten Abenteuer, 

 Ina 

Dienstag, 25. Juni 2019

Back to the basics...

So, das war letzte Woche ja ein ganz schön langer Post. Habst du dich denn auch gut davon erholt? ;P Weil der Post an sich schon so lang war, kam das Rezept für den Boden etwas kurz denke ich. Immer wieder sehe ich im Internet, dass viel Leute Schwierigkeiten damit haben Massen richtig unterzuheben.


Jetzt mache ich einen dunklen Boden für mein nächstes Projekt, aber die Herstellung ist die gleiche nur die Zutaten sind leicht abgewandelt.

7 Eier 
200g Zucker
S,V,Z

100g Mehl
100g Weizenpuder
30g Kakao
Backpulver
2 Päckchen Espressopulver
100g Flüssige Butter


Backofen auf 180°C vorheizen.

Für den Boden schlägst du die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen auf. 



Damit das Ei richtig schön stabil wird muss es lange schlagen ( so ca. 10-15 Minuten, je nachdem wie kalt die Eier sind, wenn sie Zimmertemperatur haben eher 10 Minuten).


Wenn du eine Küchenmaschine hast kannst du das Mehl, Puder und Backpulver sieben und die Butter in der Mikrowelle flüssig machen, während die läuft. Wenn du allerdings nur ein Handrührer hast, solltest du dies erledigen bevor du das Ei aufschlägst ( No shame! Ich habe meine Maschine auch erst 2 Jahre :P).




Wenn das Ei fertig aufgeschlagen ist, wird der Mehl-Mix in ca. 3 Teilen unter das Ei gehoben und dabei immer schön am Kesselboden kratzen. Anschließend wird die warme, flüssige Butter in einem dünnen Strahl dazu gegeben und vorsichtig untergehoben.






Das wars auch schon! Die Masse wird in eine Backform gefüllt und ca 20-30 Minuten bei 180°C gebacken.



ACHTUNG: Die Backzeit kann von Ofen zu Ofen variieren!Wir haben seit einem Jahr einen neuen Ofen und der ist viel heißer, daher schaue ich nach 20 Minuten zwischen durch immer mal nach und piekse mit einem Zahnstocker in die Mitte und wenn nichts dran kleben bleibt, ist der Boden durchgebacken.


Und TADAAA! Am besten drehst du den Boden um, damit er beim Auskühlen nicht zu viel Feuchtigkeit verliert.


So solltest du den Boden dann stehen lassen, bis er komplett ausgekühlt ist. Ich backen den Boden meistens einen Tag bevor ich ihn brauche.

Und was aus dem Boden geworden ist erfahrt ihr in der nächsten Folge vom Ina & Cake! :D

Donnerstag, 13. Juni 2019

It's always Gin o'clock somewhere

Prost Abenteurer,

Wir schreiben Sonntagabend, den weiß-ich-nicht-mehr, weil ich mir grade meinen 3. GinTonic mit Himbeeren gönne. Da kam mir DIE Idee: Wie wäre es mit einem Caketail! Auch wenn GinTonic kein Cocktail ist, ich weiß, aber das klingt so viel besser als Long Cake oder Cake Drink :D
Also habe ich mich auf die Jagd nach einem Rezept gemacht...aber leider habe ich kein Rezept gefunden, das mir zugesagt hat. Das Internet ist voll mit Desserts aus Frischkäse-Cremes und Buttercremes aber ich wollte was locker Luftiges haben. Also habe ich ein Käse-Sahne-Torten Rezept aus meinem Lehrbuch abgewandelt et voilà!

Das hier war der Prototyp : >

Wiener Boden
100g Mehl
100g Weizenpuder
1/2 TL Backpulver
7 Eier
200g Zucker
Gewürze: je eine Prise Salz, Vanille und Zitrone
100g Butter
Backofen auf 180°C vorheizen.
Für den Boden schlägst du die Eier mit dem Zucker und den Gewürzen auf. Damit das Ei richtig schön stabil wird muss es lange schlagen ( so ca. 10-15 Minuten, je nachdem wie kalt die Eier sind, wenn sie Zimmertemperatur haben eher 10 Minuten).
Wenn du eine Küchenmaschine hast kannst du das Mehl, Puder und Backpulver sieben und die Butter in der Mikrowelle flüssig machen, während die läuft. Wenn du allerdings nur ein Handrührer hast, solltest du dies erledigen bevor du das Ei aufschlägst ( No shame! Ich habe meine Maschine auch erst 2 Jahre :P).

Wenn das Ei fertig aufgeschlagen ist, wird der Mehl-Mix in ca. 3 Teilen unter das Ei gehoben. Anschließend wird die warme, flüssige Butter in einem dünnen Strahl dazu gegeben und vorsichtig untergehoben.

Das wars auch schon! Die Masse wird in eine Backform gefüllt und ca 20-30 Minuten bei 180°C gebacken.

ACHTUNG: Die Backzeit kann von Ofen zu Ofen variieren!Wir haben seit einem Jahr einen neuen Ofen und der ist viel heißer, daher schaue ich nach 20 Minuten zwischen durch immer mal nach und piekse mit einem Zahnstocker in die Mitte und wenn nichts dran kleben bleibt, ist der Boden durchgebacken.


Dekor Biskuit
Hippenmasse
35g Butter
35g Puderzucker (gesiebt)
1 Eiklar (30g)
35g Mehl
Lebensmittelfarbe

Hierfür muss die Butter sehr weich sein, aber nicht flüssig. Zuerst vermischst du die Butter mit dem Puderzucker mit einem Schneebesen und gibst nach und nach das Eiklar hinzu. Anschießend kommt das Mehl dazu und zum Schluss die Lebensmittelfarbe. Und Tadaa! Jetzt wird die Masse auf der Backmatte verteilt. Hierbei sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ich habe hier eine Icing-Schablone genommen, aber der Nachteil hierbei ist natürlich dass ich viel Verschnitt habe und auf das Muster achten muss,wenn ich den Biskuit in den Tortenring lege (böse Zungen würden behaupten, dass man nicht aufs Muster achten MUSS, aber ich kann nicht anders *see no evil-Äffchen* Das ist wie beim Tapezieren: Du wirst es immer sehen auch wenn Andere es nicht sehen!)


Am besten nimmst du hierfür eine kleine Palette und streichst es gaaanz dünn auf.

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Hier zum Beispiel siehst du, dass ich die ersten Reihen etwas zu dick aufgetragen habe. Die unterste Reihe ist dünn genug. Wenn die Masse zu dick ist, bleibt das Muster nicht schön wenn du die Schablone abziehst.
Es gibt natürlich auch noch andere Muster:
Du kannst die Masse mit einer Palette auf der ganzen Matte verteilen und
- mit den Fingern in kreisenden Bewegungen darüber "kratzen" und einen schönes Marmor-Muster zu bekommen
- mit einem Tortenkamm ein schönes Muster machen

So, normalerweise solltest du das jetzt kühlstellen damit die Masse fest wird und das Muster nicht verschmiert wenn du den Biskuit aufstreichst, aaaber wer hat schon Platz für ein ganzes Blech im Kühlschrank :'D Ich habe das Blech einfach zur Seite gestellt (nicht unbedingt in die Sonne :D) und den Biskuit gemacht.

Biskuit
75g Ei
62g Zucker
62g Mandelgrieß
13g Mehl
25g Butter
30g Eiklar
60g Zucker
Salz
Backofen auf 180°C vorheizen

Zuerst schlägst du die Eier mit dem Zucker auf. Wenn das schön hell und fluffig ist, kommt das Mandelgrieß dazu. Achte darauf, dass das Ei richtig gut aufgeschlagen ist, weil du jetzt parallel das Eiklar mit der zweiten Portion Zucker und dem Salz aufgeschlagen werden muss. Pass auf dass die Mixstäbe, oder was auch immer du dafür nimmst fettfrei sind, weil das Eiklar sich sonst nicht aufschlagen lässt. Der Zucker wird aber nur nach und nach zum Eiklar dazu gegeben, damit er Zeit hat sich aufzulösen! Wenn Alles aufgeschlagen ist, das Mehl gesiebt und die Butter flüssig ist kann es losgehen.


Unter die Ei-Masse hebst du zuerst das Mehl unter, dann die Butter und zum Schluss den Eischnee. Nun musst du die Masse schnell aufstreichen.

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Schön vorsichtig verstreichen damit die Hippenmasse nicht verschmiert und in den heißen Backofen schieben.
Ich würde die Backzeit auf 5-10 Minuten schätzen :D Da der Biskuit sehr dünn ist, geht das ganz schnell. Wenn er goldbraun ist, muss er aus dem Ofen und schnell umgedreht werden. Hierfür bestreust du die Oberfläche mit etwas Zucker um die Feuchtigkeit zu binden und legst eine zweite Matte oben drauf und drehst es um, damit die Matte mit dem Dekor oben liegt.

Meine Matten sind nicht mehr die Jüngsten :x Aber man kann den Dekor sehen
Wenn der Biskuit grade ausgekühlt ist entfernst du die obere Matte ganz vorsichtig. Das ist ein bisschen so, wie Wachsstreifen anzuziehen, versuche die Matte so flach abzuziehen wie möglich - aber sehr vorsichtig! Das ist immerhin kein Wachsstreifen! :D


Jetzt wird auf die Seite auch Zucker drauf gestreut und die Matte wieder drauf gelegt damit der Biskuit nicht austrocknet bis wir ihn brauchen. Am besten deckst du ihn auch noch mit Frischhaltefolie ab.

Tränke
50g Tonic Water
30g Zucker
80g Himbeer-Gin

Tonic Water mit Zucker aufkochen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nachdem der "Läuterzucker" abgekühlt ist den Gin dazu geben und abdecken, damit der wertvolle Alkohol nicht verdampft!

Mascarpone-Sahne
80g Tonic Water
70g Himbeer-Gin
150g Zucker
80g Eigelb
Gewürze: Prise Salz und Zitrone
10g Gelatine
500g Mascarpone
600g Sahne
Ein Päckchen Sahnesteif
ca. 200g gefrorene Himbeeren

Die Mascarpone lässt sich leichter verarbeiten, wenn sie Zimmertemperatur hat also solltest du die jetzt am besten schon mal rausholen.
Für den Fond werden Tonic Water, Gin, Zucker, Eigelb und Gewürze zur Rose abgezogen. Dazu gibst du die Zutaten in einen Topf und erhitzt den Fond bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren so lange, bis er andickt (bis ca. 85°C, aber man sieht es schon wenn es andickt)


Wenn der Fond fertig ist, siebst du ihn durch in eine Schüssel. Grade bei frischen Eiern sind da immer kleine Stückchen bei, die in einer schönen "smoothen" Mousse nichts verloren haben. In der Schüssel wird der Fond auch schneller kalt ;) Die Gelatine kannst du dann jetzt in kaltem Wasser einweichen lassen und sobald sie weich ist in den Fond einrühren.

Nun kannst du den abgekühlten Boden und der Dekorbiskuit schneiden. Jeder Boden sollte ca. 1 cm dick und der Dekorbiskuit nicht zu hoch sein. Bei mir ist die Torte ca 6 cm hoch geworden, also sollte der Dekorbiskuit nicht höher als 5 cm sein.
Zuerst wird der Dekorbiskuit mit der Hippenmasse nach außen an den Rand gelegt  und dann der unterste Boden in den Ring gelegt.
Der Boden wird großzügig mit Tränke beträufelt. Ich benutze dazu eine Flasche mit kleinen Löchern im Deckel aber es geht auch mit einem Pinsel sehr gut.

 Rühre den Fond nochmal durch, um sicher zu stellen, dass sich die Gelatine komplett aufgelöst hat. Schlage die Mascarpone kurz auf und gib nach und nach den Fond hinzu und verrühre alles zu einer homogenen Masse. Nun kannst du die Sahne aufschlagen und unter den Fond heben.

Torte assemble!

Jetzt ist geht's richtig los. Fülle die Hälfte der Mousse auf den getränkten Boden, streiche sie erstmal am Rand hoch, damit du später keine Luftblasen am Rand hast und streiche sie in der Mitte etwas glatt. Nun nimmst du dir die gefrorenen Himbeeren und gibst sie mit dem Sahnesteif in eine Schüssel (aber aber das ist doch keine Sahne das sind Himbeeren!-Jaaa, aber Sahnesteif ist Kaltsaftbinder und der verhindert, dass die Himbeeren beim Auftauen Wasser abgeben und unsere Torte wegschwimmt *Blubb blubb*). Vermische die Himbeeren mit dem Sahnesteif bis alle Beeren gleichmäßig bedeckt sind und verteile sie auf der Mousse. Die Mengenangabe der Himbeeren ist eher so ein Richtwert, du kannst natürlich so viele nehmen wie du möchtest solange du noch Platz für die Mousse lässt ;) Nun verstreichst du nochmal eine kleine Menge auf den Himbeeren, damit du keine Hohlräume hast.


Der zweite Boden wird auf die Mousse gelegt und schön glatt angedrückt.
Dann kannst du jetzt auch den zweiten Boden tränken, die übrige Mousse einfüllen und verstreichen, so dass du eine glatte Oberfläche hast, damit der Spiegel schön glatt wird. Aber jetzt schnell in den Kühlschrank mit der Torte! Die Torte sollte am besten über Nacht durchkühlen, aber zur Not reichen  auch so 2-3 Stunden, wenn du gefrorene Himbeeren benutzt. Und wenn nicht, hast du eben einen leckeren Cocktail :D

Glacage
50g Wasser
100g Glucosesirup
100g Zucker
65g gezuckerte Kondensmilch
6 Blatt Gelatine
100g Ruby oder weiße Kuvertüre 
etwas pinke Lebensmittelfarbe

Für den Spiegel kochst du Wasser, Glucose und Zucker auf 102°C auf und weichst die Gelatine in kaltem Wasser ein. Anschließend nimmst du den Topf vom Herd und gibst die Kondensmilch und danach die Gelatine dazu. Zum Schluss gießt du alles über die Kuvertüre, gibst etwas Farbe dazu und lässt es abkühlen bis es lauwarm ist. Wenn du keine Ruby Kuvertüre finden kannst, nimm einfach weiße Kuvertüre und etwas mehr pinke Farbe (oder Himbeerpulver, aber dann hast du kleine Pünktchen von der Schale in der Glacage).
Wenn deine Torte genau ringhoch ist, kannst du die Glacage einfach drauf gießen, etwas verteilen und mit einem langen Messer oder einer Palette abziehen.
Mirror Glaze Pros kriegen die Glacage wahrscheinlich auch ohne Luftbläschen hin, aber ich bin keiner von denen :x
Sollte dein Ring höher sein als deine Torte musst du versuchen den Spiegel irgendwie mit einer kleinen Palette gleichmäßig zu verteilen. Dabei wird der Spiegel meistens etwas dicker.
Ja, ich weiß ich will auch endlich reinbeißen, aber die Torte muss leider nochmal kalt gestellt werden, damit der Spiegel anzieht.

Und TADAAA!

Jetzt kannst du mit einem kleinen Messer die Torte vorsichtig vom Ring ablösen, aber achte darauf die Glacage richtig abzuschneiden, weil die am Ring klebt. Jetzt kann du den Ring endlich abnehme,n und die Oberfläche der Torte noch weiter ausgarnieren.
Und hier ist der alkoholisierte Traum in pink:

Diese hat nur einen Durchmesser von 20 cm und ist etwas höher. Ich habe die nur gemacht um die Fotos für den Post zu machen :P
Für die kleinere Torte habe ich die Mengenangaben der Mousse x0,66 gerechnet (bspw. 150g Zucker x 0,66 = 99 und dann habe ich auf 100 aufgerundet). Je kleiner die Menge der Zutat, desto genauer muss die Menge berechnet werden.

Es wird leider etwas von dem Biskuit, (evtl.)der Tränke und der Glacage übrig bleiben, aber das kannst du alles gut verpackt einfrieren.

Sooo, was ein aufregendes Abenteuer! Ich hoffe du hast genau so viel Spaß, dabei die Torte nach zu machen, wie ich sie zu kreieren :P Ich weiß ich schreibe viel, aber ich hoffe, dass du irgendwo zwischen all dem Quatsch auch was hilfreiches finden kannst :D

Bis zum nächsten Abenteuer, 
Ina 

Adventure Time! Come on grab your Whisk..

Hallo Abenteurer!

Bevor wir uns auf die Reise begeben, möchte ich mich erst einmal vorstellen. Wie du sicher schon mitgekriegt hast, heiße ich Ina und nein dies ist keine Abkürzung, wie zum Beispiel für Fiona (;D) oder Selina oder so ziemlich jeden anderen Namen der auf "ina" oder einfach nur "a" endet :D Meine Mutter wollte es kurz und knackig halten, was viele Leute verwirrt.
Vor 3 Jahren habe ich mein Studium abgebrochen, um meine Leidenschaft zu folgen: süße Meisterwerke in allem Formen, Farben und Geschmacksrichtungen zu kreieren! Ich bin nach Hessen gezogen und habe dort in einem Hotel eine Ausbildung zur Konditorin begonnen. Zwischendurch habe ich noch geheiratet und meine eigene Hochzeitstorte gemacht.

Nachdem ich dann alle Bosse besiegt und alle Herausforderungen gemeistert habe, durfte ich mich im Sommer 2018 endlich Geselle nennen! Das Thema der Abschlussprüfung war Frankreich und wer ist bitte französischer als das kleine gallische Dorf :D Liberté, Égalité, Fraternité!
Wen es interessiert was auf dem Tisch alles zusehen ist:

-Gesellentorte: Schokoladen Böden, Himbeerbuttercreme mit Himbeer-Minz-Kern
- Salzkaramell Pralinen
- Cranberry-Balsamico Pralinen mit Himbeergelee
- Brioche
- Eclairs mit Himbeer-Thymian Creme und Praliné Creme
- Florentiner mit Cranberry, Pinienkernen und Rosmarin
- Macaron-Hinkelsteine mit Salzkaramell Ganache und Himbeergelee
- zusammengesetztes Teegebäck mit Nougat und Krokant
  -grüne Tischdecke
- Bilderrahmen .. obwohl der Teil jetzt wahrscheinlich selbsterklärend und weniger interessant ist :D

Nach meiner Ausbildung habe ich mich dann in die große weite Welt begeben... 20km südlich :D von der frankfurter Innenstadt ging es dann in eine kleine süße Stadt, in der ich in einer kleinen süßen Backstube angefangen habe. Demnach ging es für mich von einer Großküche in ein bescheidenes kleines Konditoren-Team von insgesamt 5 Leuten.

Und hier wären wir dann! So viele Torten ich auch auf der Arbeit mache, lasse ich es mir doch nicht nehmen zuhause noch herum zu experimentieren. Ich probiere gerne neue Geschmackskombinationen aus, wie zum Beispiel...
GinTonic mit Himbeeren und Mascarpone-Sahne

 und versuche mich auch immer wieder gerne an Motiv-Torten und dererlei...
I WILL ALWAYS LOVE YOU! - Catbug 💖

Soviel zu mir und meiner Vorliebe mit meinem Essen zu spielen.
Ich freue mich über jeden der gerne an meinen Abenteuern teilhaben möchte :)

Auf geht's ins Land der luftig-lockeren Köstlichkeiten!

Bis zum nächsten Mal, 

Ina 

Auf in die ungewissen Weiten von YouTube!

Hallo Abenteurer,  Eine Sache die ich beim Bloggen schon von Anfang an schwierig fand, war die Handgriffe ordentlich zu erklären und dar z...